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Verona verzaubert nicht nur Verliebte: 13 Tipps für Verona

Nirgendwo in Norditalien liegt mehr Liebe in der Luft als in Verona. Dabei ist die vermeintlich romantische Stadt weit mehr als nur Kulisse von „Romeo und Julia“. Natürlich drehen sich viele Momente um das tragischste Liebespaar der Literaturgeschichte, die pittoreske Stadt an der Etsch hat aber mehr Charme, als Shakespeare einst zu Papier bringen konnte. Klar ist: Verona verzaubert nicht nur Verliebte.


13 Tipps für VeronaLesezeit: 8 Minuten


#1 Tipps für Verona: Casa da Giulietta 

Einer der meistbesuchten Orte in Verona ist die „Casa da Giulietta“ und der berühmteste Balkon Veronas. Rund 1,5 Millionen Menschen pilgern pro Jahr hierher, um jenen Balkon zu sehen, auf dem Julia von ihrem Romeo angeschmachtet wurde. In der Via Cappello 23 in einem Gebäude aus dem 13. Jahrhundert befindet sich der Innenhof, in dem besagter Balkon zu sehen ist. Romantik gibt es aber nur augenscheinlich: Der Innenhof ist stets von Touristen belagert und verströmt weitaus weniger Romantik, als man erwartet. Plus: Der Balkon hat herzlich wenig mit der berühmten Geschichte von Shakespeare zu tun. Der war zum einen nie in Verona, zum anderen existierte der Balkon noch nicht, als „Romeo und Julia“ erschien. Er wurde erst viel später errichtet – nämlich in den 30er Jahren, und das aus dem pragmatischen Grund, eine Touristenattraktion zu schaffen. Wer hier alleine sein möchte, muss früh aufstehen und unter den ersten Besuchen sein. Geöffnet wird täglich außer Montag um 8:30 Uhr.

Adresse:
Casa da Giulietta, Via Cappello 23, Ticket für den Balkon: € 6,50

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#2 Tipps für Verona: Casa di Romeo

Weitaus weniger überlaufen und nur wenige Schritte entfernt liegt das Zuhause von Romeo. Das „Casa di Romeo“ ist ein Haus aus dem 13. Jahrhundert, in dem Romeo angeblich gelebt haben soll. Beweise dafür gibt es keine, allerdings ist erweisen, dass es im Besitz der mächtigen Familie Montecchi (Montagues) war. Der eigentliche Name des Hauses ist „Casa di Cagnolo Nogarola detto Romeo“. Heute ist das Haus in Privatbesitz und wird bewohnt, weshalb man es leider nicht besichtigen kann.

Adresse:
Casa di Romeo, Via Arche Scaligere 2

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#3 Tipps für Verona: Altstadt von Verona  

Im Jahr 2000 wurde die historische Altstadt von Verona in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Eine der Begründungen lautete: „Von der Stadtstruktur und der Architektur her ist Verona ein herausragendes Beispiel für eine Stadt, die sich 2000 Jahre lang fortwährend und ungestört entwickelt hat. In ihr haben sich aus jeder aufeinanderfolgenden Epoche Kunstdenkmäler der höchsten Qualität erhalten.“ Der Kern der Altstadt besteht aus der römischen Siedlung, die einst um den Flussbogen der Etsch gebaut wurde. Das Herz der Stadt ist das Ensemble, das aus der Piazza delle Erbe und der Piazza dei Signori besteht. Hier finden sich die bekanntesten Gebäude: der Palazzo del Comune, der Palazzo del Governo, die Loggia del Consiglio, der Arche Scaligere und der Domus Nova. Besonders malerisch sind die schmalen Gassen, an deren Fassaden sich viele kleine Balkone befinden – ganz ohne Vermarktungsmasche á la „Romeo und Julia“.

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#4 Tipps für Verona: Piazza delle Erbe 

Im historischen Zentrum von Verona ist auf dem Piazza delle Erbe das Treiben bunt. Hier reihen sich die schönsten Stadt- und Renaissancepaläste aneinander – und hier befand sich in römischen Zeiten das Forum Romanum, wo sich das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben Veronas abspielte. Heute gibt es unzählige Restaurants, Cafés und Shops, auch als Markplatz wird die Piazza delle Erbe noch genutzt. Rund um den berühmten Brunnen reihen sich täglich viele Stände, nur am Sonntag herrscht Ruhe: Der Markt ist von Montag bis Samstag (7.30 bis 20.30 Uhr) geöffnet. Der Brunnen mit der Statue Madonna Verona gilt als ältester Teil des Platzes: Die Statue datiert man auf das 4. Jahrhundert, der Brunnen entstand ca. 1000 Jahre später. 

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#5 Tipps für Verona: Torre dei Lamberti  

Auf dem Piazza delle Erbe ragt der Torre dei Lamberti in den Himmel, der von dem Skaliger Cansignorio im Jahr 1370 erbaut wurde. Mit seiner Höhe von 84 Metern beherrscht er die Altstadt von Verona. Wer nach oben fährt, kann Verona in all seiner Pracht und bei gutem Wetter sogar bis zu den Dolomiten sehen. Entweder nimmt man den Aufzug zur Aussichtsterrasse oder geht zu Fuß: 368 Stufen führen nach oben. Achtung: Noch bis zum 4. April 2020 ist der Torre dei Lamberti wegen Wartungsarbeiten nicht zugänglich.

Adresse:
Torre dei Lamberti, Via della Costa 2, Eintritt: € 8 (montags ermäßigt € 5)

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#6 Tipps für Verona: Palazzo della Ragione

Weitaus weniger Wirbel als auf dem Piazza delle Erbe herrscht beim Palazzo della Ragione, das nur wenige Meter entfernt liegt. Der dreistöckige Palast ist deshalb so besonders, weil er Baustile aus unterschiedlichen Jahrhunderten vereint. Errichtet haben ihn die Scaliger, die einstigen Herren von Verona. Tritt man hier unter dem Torbogen durch, befindet man sich in einem romantischen Innenhof mit Arkadengängen, Rundbögen und Säulen – und einer hübschen Treppe, der Scala della Ragione. Die „Treppe der Vernunft“ wurde im gotischen Stil erbaut und trägt ihren Namen, weil sie bis vor zwei Jahrhunderten zum Gericht führte. 

Adresse:
Palazzo della Ragione, Piazza Dei Signori 1

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#7 Tipps für Verona: Via Mazzini 

Wer nach dem Sightseeing Lust auf Shopping hat, sollte in die berühmte Einkaufsstraße Via Mazzini schlendern. Die liegt zwischen der Piazza Brà und der Piazza delle Erbe und bündelt die Einkaufsszene der Stadt. Hier reihen sich bekannte Labels an italienische Boutiquen sowie Restaurants und Cafés. Das wichtigste Wort auf Italienisch, das man hier braucht? Saldi: Ausverkauf. Hier tobt das Leben, tagsüber wie nachts, dabei war die größte Fußgängerzone Veronas bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts nur mit Lagerhallen und Baracken gesäumt. Damals war der Boden auch nicht gepflastert, sodass bei Regen die Straße in einem Matschfeld versank. 1818 wurde sie mit Marmor gepflastert.

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#8 Tipps für Verona: Arena von Verona 

Natürlich führt in Verona kein Weg an der Arena vorbei. Die Arena von Verona ist ein römisches Amphitheater, das etwa 30 n. Chr. erbaut wurde. Nach dem Kolosseum in Rom und der Arena von Capua ist es das am besten erhaltene und drittgrößte Amphitheater der Welt. Hinter den historischen Mauern finden jedes Jahr seit 1913 Opernfestspiele, Konzerte und Theaterstücke statt. Tickets gibt es bereits ab € 25 Euro. In den Sommermonaten wird es richtig voll und eng: Insgesamt passen nämlich rund 22.000 Besucher in das antike Amphitheater. In römischer Zeit war die Arena noch größer und fasste über 30.000 Zuschauer, die damals zu Gladiatorenkämpfen kamen. Die beste Akustik hat man angeblich auf einem der Plätze unter dem „Flügel“. Das ist der Teil des äußersten Mauerrings, von dem heute nur noch vier Rundbögen erhalten sind.

Adresse:
Arena von Verona, Piazza Bra 1

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#9 Tipps für Verona: Piazza Brà 

Die Arena von Verona befindet sich im nördlichen Bereich auf der Piazza Brà, einem der belebtesten Plätze Veronas und einem der größten Europas. Die Bezeichnung „Brà“ leitete sich vom deutschen Wort „breit“ ab und meinte damit den breiten Platz vor den Stadttoren. Denn eigentlich wurde die Arena vor den Toren der Stadt erbaut, das merkt man im südlichen Bereich: Da schließen der Torbogen Portoni del Bra und Teile der mittelalterlichen Stadtmauer den Platz. Eine Besonderheit hier ist der Boden: Die Promenade der Piazza Brà ist mit rosafarbenem Marmor aus dem Valpolicella gepflastert. 

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#10 Tipps für Verona: Die Brücken von Verona

Da der Fluss Etsch in einem Bogen um die Innenstadt von Verona fließt, gibt es insgesamt sieben Brücken im historischen Zentrum, die die Ufer der Etsch miteinander verbinden. Als schönste gilt die Ponte Scaligero, die Skalingerbrücke. Diese wurde 1354 bis 1356 errichtet und sollte als Fluchtweg für die Bewohner des Castelvecchio dienen. Die Brücke ist 133 Meter lang und über 7,55 Meter breit. Die Ponte Pietra indes ist eine römische Bogenbrücke und wurde um 100 v. Chr. gebaut. Ihr lateinischer Name war Pons marmoreus, Marmorbrücke. Sie hat fünf Bogen und ihr Bau lässt sich auf die voraugusteische Zeit zurückführen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Brücke mehrfach zerstört: von Hochwassern genauso wie von deutschen Truppen im Zweiten Weltkrieg. Weil sie immer wieder neu aufgebaut wurde, besteht sie aus Elementen der Römerzeit, der Scalinger-Epoche und der Venezianer. 

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#11 Tipps für Verona: Castel San Pietro 

Viele Touristen nutzen die Ponte Pietra, um zum Castel San Pietro zu gelangen. Das Schloss aus dem Jahr 1398 thront auf dem Colle San Pietro und bietet den schönsten Blick auf Verona. In römischer Zeit nahm der Hügel eine wichtige religiöse Funktion ein, ein Tempel und ein Theater wurden errichtet. Im Mittelalter entstand dann eine Festung. Und als die Österreicher kamen, wurde auf Befehl des Feldmarschalls Radetzky eine Kaserne erbaut. Nach oben kommt man mit der Seilbahn, die beim Teatro Romano fährt. Weniger Touristen und ein wunderschönes Stadtviertel erlebt man allerdings, wenn man zu Fuß nach oben geht. Direkt nachdem man die Ponte Pietra überquert hat, führen Stufen zwischen in Pastellfarben gestrichenen Häusern auf den Hügel. Der Weg dauert nicht mal 15 Minuten.

Adresse:
Funicolare di Castel San Pietro, Via Santo Stefano 12, Ticket: € 2

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#12 Tipps für Verona: Pasticceria Cordioli 

Keine Frage: In Verona gibt es viele Souvenirshops, in denen jede Menge Krimskrams á la Romeo und Julia verkauft wird. Dahinter verbirgt sich aber fast immer nur billiger Tand. Das süßeste Mitbringsel schmeckt auch so – und wird in der „Pasticceria Cordioli“ hergestellt. Der Familienbetrieb bäckt schon seit 1910 die besten Kuchen und Kekse der Stadt, insgesamt gibt es hier mehr als 60 Sorten. Der Verkaufsschlager sind die Kekse „Baci di Giulietta“ (auf deutsch: Kuss von Julia) und „Saspiri di Romeo“ (auf deutsch: Seufzer von Romeo), die ebenso sündig schmecken wie sie klingen.

Adresse:
Pasticceria Cordioli, Via Cappello 37/39

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#13 Tipps für Verona: Studentenviertel Veronetta

Auf der Uferseite jenseits der Altstadt ist das Studentenviertel Veronetta der Ort, wo man die coolsten Lokale in Verona findet. Nur zehn Gehminuten von der Altstadt entfernt ist hier die Stimmung eine andere: Weniger Touristen sind unterwegs, dafür mehr Einheimische – und die Nächte können durchaus lange sein. Besonders beliebt sind unter anderem die hippe „Elk Bakery“, die „Osteria ai Preti“ und die „Osteria al Carega“ für guten lokalen Wein oder das „The Celtic Pub“ für das beste Bier der Stadt. Wer nachts dann Hunger bekommt, sollte einem für Verona typischen Nightlife-Ritual folgen und Krapfen essen. In der „Bottega del Krapfen“ werden die besten süße Teile der Stadt gebacken, jeden Abend um ab 22 Uhr öffnet ein kleines Fenster, aus dem die Krapfen verkauft werden.

Adressen:
Elk Bakery, Via IV Novembre 1A
Osteria ai Preti, Interrato dell‘ Acqua Morta 27
Osteria al Carega, Via Cadrega, 8
The Celtic Pub, Via Santa Chiara
Bottega del Krapfen, Lungadige Porta Vittoria

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Offenlegung

Die ENIT Italia hat mich eingeladen, nach Rovereto zu reisen, die Weiterfahrt nach Verona habe ich selbst organisiert. Turismo Verona hat mich mit einer Stadtführung unterstützt, das Hotel Il Relais mit zwei Übernachtungen. Meine Reisereportagen erschienen u.a. auf dem Bahnreiseblog der ÖBB und auf reisereporter.de.

(Werbung, unbezahlt / Pressereise / Ortsnennung und Verlinkung)

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