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Veni, Vidi, Visum: 7 Tipps, wie man ohne Stress ein Visum beantragen kann

〈ᴡᴇʀʙᴜɴɢ〉 Das Motto „Andere Länder, andere Sitten“ gilt auch beim Thema Visum. Wo das Reisen vielerorts im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlos frei ist, muss man in anderen Ländern ein Visum beantragen, um einreisen zu dürfen. Doch Visum ist nicht gleich Visum: Je nach Land ist das Prozedere rund um die entsprechende Einreisegenehmigung anders. Wer Zeit und Nerven sparen will, sollte sich vorab gut informieren – mit 7 Tipps, die dabei helfen, rasch und unkompliziert ein Visum zu beantragen.

#1 Visum beantragen: Abklären, ob man ein Visum beantragen muss

Reisen ist heutzutage eine einfache Angelegenheit. Flug buchen, Koffer packen, fertig. Wer will, reist kurzentschlossen und mit leichtem Gepäck. Der global wachsende Flugverkehr und offene Grenzen machen es möglich. Und dennoch gibt es Länder, die schwerer zu bereisen sind als andere. Wo der Reisepass nicht ausreicht, um einreisen zu können. Länder, die ein Visum verlangen, das man vor oder während der Einreise beantragen muss. Wozu? Ein Visum ist eine Bestätigung, die die Einreise, die Durchreise oder den Aufenthalt des Passinhabers in das jeweilige Land ermöglicht und quasi die Erlaubnis, einreisen zu dürfen.

Doch was an sich ganz einfach klingt, ist manchmal doch ein wenig kompliziert. Denn das Einreiseprozedere in jene Länder, für die man ein Visum benötigt, ist völlig unterschiedlich, sodass bei der Urlaubsplanung der erste Schritt sein muss, zu prüfen, ob man ein Visum benötigt. Die zuverlässigsten Infos bekommt man auf den Webseiten der jeweiligen Botschaften und von offiziellen Stellen: in Deutschland beim Auswärtiges Amt, in Österreich beim Außenministerium Österreich, in der Schweiz beim Eidgenössischen Department für auswärtige Angelegenheiten.

#2 Visum beantragen: Den eigenen Reisepass überprüfen

Bevor es an die Reiseorganisation und das Beantragen des Visums geht, muss man sich seinen Reisepass genau anschauen. Denn der muss zwei Voraussetzungen erfüllen, ehe man überhaupt eine Einreisegenehmigung beantragen kann:

  • Der Reisepass muss beinahe immer noch mindestens sechs Monate nach der Einreise gültig sein.
  • Es müssen mindestens zwei Seiten für das Visum frei sein.

Nur wenn beide Voraussetzungen gegeben sind, kann man damit beginnen, das Visum zu beantragen.

Veni, Vidi, Visum: 7 Tipps, mit denen man ohne Stress ein Visum beantragen kann

#3 Visum beantragen: Herausfinden, welche Art von Visum beantragt werden muss

Die gute Nachricht zuerst: Wer in Deutschland, Österreich oder der Schweiz lebt, hat im weltweiten Vergleich die besten Voraussetzungen für entspanntes Reisen. Denn die Reisepässe in der DACH-Region haben einen hohen Stellenwert. Das Londoner Beratungsunternehmens „Henley & Partners“ erstellt jährlich einen Index, der die unterschiedlichen Reisepässe weltweit und ihren Wert auflistet: Mit welchem Pass kann man am barrierefreisten reisen, sprich: ohne Einreisegenehmigung die Grenze passieren? Deutschland liegt im „Henley Passport Index“ weit vorne: Platz 2 gibt es für die Möglichkeit, 187 Länder ohne Visum zu bereisen; auch Österreich und die Schweiz spielen im Spitzenfeld mit: Beide Länder teilen sich Platz 5 und die Chance, ganz einfach in 184 Ländern einzureisen.

Aber: Selbst mit einem guten Henley-Index gibt es noch genug Länder, die von Deutschen, Österreichern und Schweizern ein Visum verlangen. Hat man also herausgefunden, dass man ein Visum benötigt, geht es nun um die Frage, in welcher Form man es beantragen muss. Denn die Einreisevorschriften sind divers:

  • Oft erhält man das Visum bei der Immigration am Flughafen. Das ist ein sogenanntes Visum-on-arrival. Dieses Visum wird nicht vor Beginn der Reise, sondern bei Ankunft am Flughafen oder an einer Landesgrenze erteilt. In Ägypten zum Beispiel bezahlt man bei der Einreise eine Gebühr und das Visum wird direkt vor Ort in den Pass geklebt. Diese Art von Visum ist am unkompliziertesten.
  • Immer öfter gibt es Einreisegenehmigungen nur elektronisch vor der Abreise, ein sogenanntes e-Visum. Ein elektronischer Visumantrag ist im Regelfall einfach auszufüllen. Man gibt seine Daten ein und lädt die angeforderten Dateien als JPG- oder PDF-Datei hoch, meist ein Foto sowie eine Kopie der Seiten des Reisepasses. Haken: Manchmal ist der Antrag eines Visums aber richtig nervenaufreibend, da die zuständigen Websiten kompliziert aufgebaut, in holprigem Englisch übersetzt und mit veraltertem Webdesign entworfen sind. Indien ist hierfür ein gutes Beispiel: Wer den Antrag online ausfüllt, wird merken: Schwieriger geht es nicht mehr!
  • Einige Länder, wie beispielsweise der Iran, verlangen ausschließlich Visumaufkleber im Reisepass, was bedeutet, dass der Reisepass vor der Abreise an die jeweilige Botschaft gesendet wird; eine Prozedur, die mehr Zeit und Planung erfordert. 
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#4 Visum beantragen: Entsprechende Dokumente bereithalten

Jedes Visum hat andere Ansprüche und erfordert unterschiedliche zusätzliche Dokumente als Beilage beim Visumantrag. Die USA oder Kanada verlangen beispielsweise überhaupt keine Dokumente für den ESTA-/eTA-Antrag. Ägypten verlangt nur ein Foto oder einen Scan des Reisepasses. Indien besteht sowohl auf einem digitalen Lichtbild, als auch auf einem Foto/Scan des Reisepasses und von Geschäftsreisenden zusätzlich noch ein Foto/einen Scan von der Visitenkarte.

Mindestens ebenso wichtig wie die korrekten Dokumente ist es, sich stetig auf dem Laufenden zu halten und die Visavorschriften im Blick zu behalten. Denn Einreisebestimmungen ändern sich immer wieder. Wenn das Visum vor fünf Jahren ganz easy zu bekommen war, kann das heute komplizierter sein – und umgekehrt. Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig vor der Abreise nochmal zu informieren. Ein aktuelles Beispiel ist Sri Lanka. Hier wurde das Visum für europäische Reisende in diesem Sommer – zumindest vorübergehend – komplett abgeschafft. 

#5 Visum beantragen: Den Einreisezweck bedenken 

Wer ein Visum beantragen möchte, muss sich vorab auch darüber informieren, worin die Unterschiede bei der Art der Einreise liegen. Denn Urlaub ist nicht gleich Geschäftsreise oder einem längeren Aufenthalt im entsprechenden Land. Wer sich falsch informiert oder unwissentlich mit dem falschen Visum einreist, kann in Teufels Küche kommen und Ärger mit den Behörden bekommen. Oder darf erst gar nicht einreisen. Visa für Urlauber sind verhältnismäßig einfach und gegen geringe Kosten zu beantragen, während Visa für Geschäftsreisende oder längere Aufenthalte in einem anderen Land schwieriger und kostspieliger zu beantragen sind.

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#6 Visum beantragen: Über das Prozedere des Visumantrages entscheiden

Wer zum ersten Mal ein Visum beantragt oder vor der Einreisegenehmigung in ein Land sitzt, für das der Antrag kompliziert ist, muss nicht verzweifeln. Klar ist: In den meisten Fällen kann man sich das Visum selbst ganz gut beschaffen. Und sonst gibt es Hilfe von Profis. Eine Visum-Agentur ist ein prima Helfer, wenn man sich überfordert fühlt, die Englischkenntnisse womöglich nicht so gut sind, aber auch, wenn man Zeit und Nerven sparen will. Denn die Prozedur bis zum genehmigten Visum kann in vielen Fällen lästig sein: Oft ist der entsprechende Stempel oder Einkleber im Pass nur nach Überwindung bürokratischer Hürden zu bekommen oder eben mit einem endlosen Klicken durch undurchschaubare Seiten. Das Beispiel Indien zeigt, wie mühsam der Weg zu einem Visum sein kann: Die Website ist unübersichtlich aufgebaut und hat technische Mängel: Viele Kritiken im Netz drehen sich um abgestürzte Versuche, nicht geladene Seiten und Stunden, die es benötigt, alle Informationen und Dokumente auf die Website zu bekommen.

Wer diese Hürden vermeiden möchte, ist mit einer Visum-Agentur bestens bedient. Denn dann fallen technische Probleme, Sprachbarrieren und Unsicherheiten völlig weg. Das Prozedere ist einfach: Zuerst gibt man an, in welches Land man reist und füllt dann ein Online-Antragsformular aus. Dieses ist im Vergleich zu manch offizieller Website verständlich und einfach zu bedienen. Danach bezahlt man mit Sofortüberweisung, Giropay, eps-Überweisung, PayPal oder Kreditkarte. Die Visum-Agentur prüft den Antrag in kürzester Zeit und meldet sich gegebenenfalls, wenn Daten fehlen. Ansonsten ist alles erledigt und nimmt seinen Gang. Nach der Genehmigung des Antrags erhält man ein offizielles Visum, ESTA oder eine eTA digital per E-Mail. 

Die Kosten für den Service variieren je nach Land und liegen meist um die 50% höher als auf dem offiziellen Weg. Dafür muss man sich aber um nichts kümmern. Und kann vor, während und nach dem Antrag jederzeit offene Fragen klären und um Hilfe bitten. Die Einreisegenehmigung für die USA, ESTA genannt, kostet beispielsweise über die offizielle Seite $ 14 (zuzüglich der Kosten der Kreditkartenabrechnung, je nach Kreditkarteninstitut zwischen € 2 und € 4), bei einer Visumagentur belaufen sich die Kosten auf mindestens € 29,95. Geht die Reise nach Indien, kommt das Visum auf $ 80 (auch zuzüglich der Kosten der Kreditkartenabrechnung), über eine Visumagentur fallen Kosten in Höhe von € 109,95 an.

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#7 Visum beantragen: Zeit für das Visum einplanen

Ja, viele Staaten haben ihre Visaerteilung mittlerweile digitalisiert, Tendenz steigend. Das heißt aber noch nicht, dass man sich bis zum Tag vor der Abreise Zeit lassen kann, ein Visum zu beantragen. Denn auch ein e-Visum braucht seine Zeit, wenn es auch in vielen Fällen binnen 72 Stunden genehmigt wird. Es ist auf jeden Fall anzuraten, sich rechtzeitig um das Visum zu kümmern. Vor allem, wenn man in ein Land reist, das Visumaufkleber im Reisepass verlangt. Das erfordert Zeit und Geduld: Meist muss man in die Botschaft oder eine zuständige Stelle gehen, Anträge ausfüllen und den Reisepass abgeben, für mindestens eine Woche. 

Wer hier zu wenig Zeit einplant, setzt seine Reise aufs Spiel. Denn Ämter arbeiten langsam. Und wer will schon in den Stunden vor der Abreise Panik schieben, weil das Visum noch aussteht? Umso wichtiger ist es, einen zeitlichen Puffer einzukalkulieren. Auch hier gilt: Wer nicht Schlange stehen möchte am Amt oder auf der Botschaft, nutzt den Service einer Visumagentur. Keine Frage, man muss mehr Geld hinlegen, hat aber einen entscheidenden Vorteil: Visumagenturen sind in der Regel sehr gut vernetzt mit den Botschaften und Konsulaten. Das bedeutet: Manchmal bekommt man über eine Agentur sein Visum schneller als über die offiziellen Stellen. Das liegt auch daran, dass die Profis vorab die Anträge genau kontrollieren und viel weniger Fehler möglich sind, sodass einer raschen Bearbeitung nichts im Weg steht.


Offenlegung

Dieser Artikel entstand in einer bezahlten Zusammenarbeit mit Visumbeantragen.at. Meine Meinung ist aber völlig unvoreingenommen und stets meine eigene.

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