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Très chic, très klick: Die 7 schönsten Foto-Locations in der Bretagne

Wind und Wetter wirken launisch, die Klippen schroff und rau, das Meer ungezähmt und die Gezeiten endlos: Die Bretagne hat die schönsten Ecken und Kanten Frankreichs und eine Kulisse wie auf einer Fototapete. Wie man diese am besten einfängt? Mit 7 Ideen für die besten Instagram-Locations, plus Tipps für eine Tour über die größte Halbinsel Frankreichs.

1. Rennes: Die Hauptstadt der Bretagne

Fast jede Reise in die Bretagne beginnt oder endet in der bretonischen Hauptstadt Rennes. Flüge und Züge kommen hier an und man hat den idealen Startpunkt für eine Tour über die größte französische Halbinsel. Die Stadt ist jung, hip und voller Studenten (auf 200.000 Einwohner kommen 60.000 Studenten), deshalb lohnt es sich, wenigstens eine Nacht zu bleiben, abends durch die vollen Straßen rund um den Place St Anne und den Place des Lices zu ziehen und sich vom bretonischen Lebensgefühl einlullen zu lassen. Tagsüber entdeckt man die beste Fotokulisse bei einem Spaziergang durch die malerische Altstadt, in der noch heute Fachwerkhäuser aus dem 15. Jahrhundert stehen – der perfekte Hintergrund für das erste Instagram-Foto.

Foto-Locations in der Bretagne
In Rennes stehen noch heute viele Fachwerkshäuser aus dem 15. Jahrhundert.
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Modern trifft auf alt: In Rennes entdeckt man immer wieder Fachwerkshaus-Architektur.

2. Cancale: Die Austern-Hochburg der Bretagne

Man muss keine Austern mögen, um sich den kleinen Ort Cancale in der nördlichen Bretagne anzuschauen. Weil das Wasser in der Bucht von Cancale so klar und sauerstoffreich ist, schmecken die Austern besonders gut, deshalb schickten schon die französischen Könige ihre Boten hierher, um die begehrten Austern am Pariser Hof essen zu können. Der Ort hat nur 5.000 Einwohner, zieht aber genau deshalb zahlreiche Touristen an. Abseits der Austern punktet Cancale vor allem mit einer malerischen Kulisse. Den schönsten Foto-Spot hat man auf den Hügeln vor der Stadt oder früh morgens auf der Promenade, wenn die Fischer ihre Kutter startklar machen. Am Strand hat man auch die Chance, sich ein ganz besonderes Schauspiel anzuschauen, das in der Bretagne einzigartig ist: Europaweit hat man hier den größten Tidenhub! Bis zu 12 Kilometer kann der Unterschied zwischen Ebbe und Flut betragen und bis zu 14 Meter der Höhenunterschied.

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Cancale von den Hügeln vor der Stadt.
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Die Promenade von Cancale ist am frühen Morgen am schönsten.

3. Plage de Port Mer: Die schönste Bucht der Bretagne

Wem die Austern-Hochburg Cancale zu voll ist, der fährt nur wenige Kilometer zum ruhigen Strand Plage de Port Mer. Hier gibt es nur eine Hauptstraße und einen kleinen Hafen, dafür einen menschenleeren Strand und die Möglichkeit, die Bretagne vom Wasser aus zu erleben. Der Delfinverein Al­lark (Centre Nautique, Rue Eugène et Auguste Feyen, 35260 Cancale) veranstaltet täglich Bootstouren (ca. € 40) durch die Bucht, die so groß ist, dass ganz Paris reinpassen würde. Das Besondere: Die Bucht ist die Heimat von rund 300 Delfinen und die Wahrscheinlichkeit, welche zu sehen, liegt immerhin bei 70%. Und selbst, wenn es nicht klappt, schippert man über das Meer, staunt über Felsformationen und Klippen und bekommt ein anderes Naturschauspiel geboten: Die Tour führt auch zur Inselgruppe der Sept Îles, einem einzigartigen Vogel-Reservat in der Bretagne.

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Der Strand Plage de Port Mer bei Ebbe.
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Die Inselgruppe der Sept Îles beherbergt ein einzigartiges Vogel-Reservat in der Bretagne.

4. Côte de Granit Rose

Ein ganz besonderes Schauspiel und eine einzigartige Fotokulisse entdeckt man an der Côte de Granit Rose, der rosa Granitküste. Der Rosengranit bildete sich vor ca. 300 Millionen Jahren, heute staunt man über Felsformationen aus uraltem Granit-Gestein, die der Küste eine nahezu magische Stimmung verleihen, die aus einer anderen Welt zu stammen scheinen. Die schönsten und gewaltigsten Granit-Gesteine findet man im Landschaftspark von Ploumanac’h und bei Trégastel, vor allem zum Sonnenuntergang ist das Schauspiel besonders schön und die Küste in ein pastell-rosarotes Licht getaucht.

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Der Rosengranit bildete sich vor ca. 300 Millionen Jahren.
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Im Landschaftspark von Ploumanac’h und bei Trégastel sieht man die schönsten Grantitfelsen.

5. Plage Saint-Guirec: Der schönste Sonnenuntergang der Bretagne

Einer der hübschesten Orte der Bretagne ist Saint-Guirec: Hier gibt es neben Restaurants, Bars und Shops eine kleine Bucht, in der der Sonnenuntergang in besonders intensiven Farben daherkommt! Es lohnt sich deshalb, am frühen Abend zu kommen, sich einen Platz in einem der Lokale direkt am Strand zu suchen und dann über die üppigen Farben des Sonnenuntergangs zu staunen. Es gibt auch einen Weg, der entlang der Küste führt und der einem bei einem Spaziergang tolle Perspektiven und Fotomotive bietet. Fun Fact: Das Gebäude, das im Wasser auf dem Felsen thront, heißt Schloss Costaérès und ist Zweitwohnsitz des deutschen Komikers Dieter Hallervorden.

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Lustig: Das Schloss, das auf dem Felsen thront, heißt Schloss Costaérès und ist Zweitwohnsitz des deutschen Komikers Dieter Hallervorden.
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Wer im „Hôtel Saint Guirec“ (162 Rue Saint Guirec, 22700 Perros-Guirec) übernachtet, bekommt ein Zimmer mit einer tollen Aussicht.

6. Point du Grouin: Die perfekte Fotokulisse in der Bretagne

Schroffe und raue Felsen, türkisfarbene Wellen, rosarote Blumen: Die Bretagne zeigt sich von ihrer schönsten Seite, wenn man auf den Klippen entlang spaziert und sich treiben lässt. Eine der schönsten Sellen der Bretagne findet man rund um den Point du Grouin. Der Felsvorsprung bietet einen sagenhaften Blick über die Klippen und das Meer! Tipp: Die meisten Besucher laufen in Menschenmassen auf den ausgeschilderten Aussichtspunkt Pont du Grouin, dabei gibt es genug andere Spazierwege auf den Klippen, wo man kaum Touristen begegnet und die Fotokulisse für sich alleine hat. Hier oben gilt daher das Motto: „Gegen den Strom schwimmen“ – und in die genau entgegengesetzte Richtung zu gehen, die die meisten Touristen einschlagen.

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Malerische Kulisse rund um den Point du Grouin.
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Wirkt wie eine Fototapete: die Aussicht vom Point du Grouin.

7. Saint-Malo: Die schönste Hafenstadt der Bretagne

„Ni Français, ni Breton, Malouin suis“ – „Weder Franzose noch Bretone, Einwohner von Saint-Malo bin ich!“ sagen die Einwohner der Hafenstadt Saint-Malo gerne stolz. Das dürfen sie auch sein, denn die einst berühmte Seefahrerstadt kann sich wirklich sehen lassen. Die Ville-Close – die Altstadt von Saint-Malo – liegt wie eine Halbinsel im Meer und direkt über dem Wasser thront eine Normannenfestung aus dem 12. Jahrhundert. Spannend: Die vorgelagerten Inseln Grand Bé, Petit Bé sowie das Fort National sind nur bei Ebbe zu erreichen; bei Flut verschwindet der Weg unter den Wellen des Atlantiks. Steht man dann oben an der Festung und blickt auf die Inseln, hat man es wieder geschafft – und das perfekte Fotomotiv gefunden.

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Saint-Malo war einst eine berühmte Seefahrerstadt, in der vor allem die Korsaren berüchtigt waren.
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Die vorgelagerten Inseln erreicht man nur bei Ebbe.

Offenlegung & Infos

Atout France, die Französische Zentrale für Tourismus, und der Tourismusverband der Bretagne haben mich eingeladen, in die Bretagne zu reisen. Meine Reportage wurde in der Zeitschrift miss veröffentlicht.

(Werbung, unbezahlt / Pressereise / Ortsnennung und Verlinkung)

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