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Sommerurlaub in Kärnten: 10 Highlights, die man in Kärnten erleben kann

〈ᴡᴇʀʙᴜɴɢ〉Das Leben ist südlich: Mit 9.563 km2 zählt Kärnten flächenmäßig zwar zu den kleinsten, touristisch gesehen aber zu den größten Bundesländern: An der sonnigen Alpensüdseite gelegen, gibt es hier die höchsten Berge der Nation, über 200 glasklare Seen, gut erschlossene Rad- und Wanderwege, Abenteuer für Familien – und im wahrsten Sinne des Wortes eine grenzgeniale Kulinarik-Szene dank der Nähe zu Italien und Slowenien und einer großen Slow-Food-Szene. Ob schwimmen, wandern, radeln, schmausen oder relaxen: 10 Highlights, die man im Sommer in Kärnten erleben muss.


Sommerurlaub in Kärnten: 10 Highlights, die man im Sommer in Kärnten erleben muss ♥ Lesezeit: 10 Minuten


#1 Sommerurlaub in Kärnten: Berge 

Die Kulisse Kärntens kann sich sehen lassen: In Österreichs südlichstem Bundesland befinden sich die höchsten Berge Österreichs. Zwischen den Gipfeln betten sich tief eingeschnittene Täler, in denen Traditionen noch heute liebevoll gelebt werden. Es spielt keine Rolle, für welche Region man sich entscheidet: Die Gebirgskulisse des Landes ist allgegenwärtig und selbst für Wandermuffel stets zumindest vom Boden aus zu sehen. Am bekanntesten ist der Nationalpark Hohe Tauern mit seinen vielen Dreitausendern. Ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes ist der Großglockner, Österreichs höchster Berg. Nicht ganz so hoch, aber genauso beeindruckend sind die Ausblicke, die man von den Nockbergen, den Gailtaler Alpen oder den Karawanken genießen kann. 

Sommerurlaub in Kärnten: 10 Highlights, die man im Sommer in Kärnten erleben muss
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#2 Sommerurlaub in Kärnten: Wandern

Ein Land, das von so vielen Berggipfeln umgeben ist, ist das ideale Ziel für einen Wanderurlaub. Kärnten zeigt sich hier besonders vielseitig. Angst, nicht nach oben zu kommen, braucht kein Urlauber zu haben. Von anspruchsvollen Bergtouren über Kurzwanderungen auf einem der vielen Themenwege bis hin zu gemütlichen Familienwanderwegen ist alles möglich. Ein Highlight ist ganz klar der Alpe-Adria-Trail, der in 43 Etappen und über 750 Kilometer vom Großglockner bis ans Meer führt. Dass die Grenzen wegen des Coronavirus’ aktuell geschlossen sind, tut der Schönheit des Trails keinen Abbruch: Der Alpe-Adria-Trail lässt sich prima in einzelnen Etappen gehen. Und wer lieber spaziert als wandert oder ohne Anstrengung auf die Kärntner Berggipfel möchte, nimmt einfach eine der Sommerbahnen: Insgesamt 16 Berge – von Heiligenblut im Westen und der Koralpe im Osten, dem Katschberg im Norden bis zum Dreiländereck im Süden – können via Kabinenbahnen oder Sesselbahnen unkompliziert und ganz ohne Anstrengung erklommen werden.

Sommerurlaub in Kärnten: 10 Highlights, die man im Sommer in Kärnten erleben muss
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#3 Sommerurlaub in Kärnten: Seen

Kein Sommer ohne Badespaß, vor allem nicht in Kärnten. Denn das Land der Berge und Seen lädt Urlauber überall dazu ein, abzutauchen. Insgesamt gibt es über 200 glasklare Seen, viele davon mit Trinkwasserqualität. Das Besondere: Auch hier zeigt sich die Natur divers. Vom nahezu weltberühmten Wörthersee mit seinem Societyleben an den Ufern in Velden oder Pörtschach über den ursprünglichsten, weil naturbelassensten See, den Weissensee, bis hin zu den kleinsten Seen mit einsamen Buchten ist alles möglich. Klar ist nur: Die Kärntner Seen zählen zu den wärmsten im gesamten Alpenraum und machen den Sprung ins Nass besonders angenehm. Besonders cool für Familien: An vielen der Kärntner Seen befinden sich Campingplätze und ermöglichen einen Urlaub direkt am Seeufer.

Sommerurlaub in Kärnten: 10 Highlights, die man im Sommer in Kärnten erleben muss
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#4 Sommerurlaub in Kärnten: Städte

Abseits der Naturkulisse hat Kärnten natürlich auch ein urbanes Leben zu bieten. Wer im Sommerurlaub eine kleine Auszeit vom Schwimmen oder Wandern braucht, holt sich seine Portion Stadtluft in den größten Städten Klagenfurt und Villach oder macht einen Ausflug in kleinere Städte wie Wolfsberg, St. Veit an der Glan, Spittal an der Drau oder Feldkirchen. Klagenfurt ist mit mehr als 100.000 Einwohnern die Hauptstadt des Bundeslandes, in der zweitgrößten Stadt Villach leben rund 61.000 Menschen. Beide Städte eint ein mediterranes Stadtbild, viele Shoppingmöglichkeiten, eine große Restaurantdichte und jenes pralle Leben, in das man im Urlaub gerne mal eintauchen möchte. Es sind aber auch kleine, pittoreske Städte wie Friesach, die man unbedingt erkunden sollte und wo man im Umland oft die spannendsten Geschichten entdeckt: Burgen und Schlösser genauso wie Weinberge, Hofläden, Künstler, Traditionen und Handwerk.

Sommerurlaub in Kärnten: 10 Highlights, die man im Sommer in Kärnten erleben muss
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#5 Sommerurlaub in Kärnten: Radfahren

Kärnten hat sich in den letzten Jahren immer mehr als Radfahrparadies etabliert. Und das aus gutem Grund: Denn die Landschaft ermöglicht es, dass jeder Radfahrer auf seine Kosten kommt, egal mit welchem sportlichen Niveau man in die Pedale tritt. Auf den breit erschlossenen Wegen und Trails fühlen sich ambitionierte Sportler genauso wohl wie Hobby-Radler und Familien, egal ob auf dem Rennrad, einem Mountainbike oder einem E-Bike. Selbst Unsportliche oder Familien mit Kleinkindern machen mit – auf sanften, familientauglichen Radwegen, beim Genussradeln oder auf speziellen Routen wie dem Kulturradweg Völkermarkt oder dem Mittelkärntner Kulturradweg. Besonders reizvoll und sportlich packbar ist die Kärntner Seenschleife, Mountainbiker erkunden indes die sechs Kärntner Erlebnisberge – Bad Kleinkirchheim, Koralpe, Nassfeld, Petzen, Turracher Höhe und Weissensee – und sausen talwärts auf lässigen Flow Trails. Ein besonderes Highlight ist der 510 Kilometer lange Drauradweg. Die Drau ist die pralle Lebensader Kärntens. Sie entspringt im Südtiroler Pustertal und mündet bei Dravski Kut in Kroatien in die Donau. Und auch wenn es wegen der COVID-19-Pandemie aktuell nicht möglich ist, grenzüberschreitend zu radeln: Der Kärntner Teil des Drauradweges ist 222 Kilometer lang und bietet eine atemberaubende Kulisse. Das Besondere ist nicht nur die malerische Radroute, sondern die Möglichkeit, das Radfahren mit Aktivurlaub auf dem Wasser zu verbinden. Im Jahr 2018 startete das Projekt „Draupaddelweg“ aus der Idee heraus, die Bewegung des Wassers der Drau noch beweglicher zu machen. So sitzt man im Kanu oder im Kanadier und lässt sich treiben. Die ruhige Fließgeschwindigkeit der Drau ist für jeden geeignet: Der Fluss erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 10 bis 15 km/h. 

Sommerurlaub in Kärnten: 10 Highlights, die man im Sommer in Kärnten erleben muss
Sommerurlaub in Kärnten: 10 Highlights, die man im Sommer in Kärnten erleben muss

#6 Sommerurlaub in Kärnten: Panoramastraßen

Wer gerne mobil im Sommerurlaub in Kärnten ist, kann sich auf einen abenteuerlichen Roadtrip begeben. Möglich machen das die Panoramastraßen Kärntens, eine schöner als die andere und voller Panoramablicke auf das Land. Die Großglockner Hochalpenstraße ist die bekannteste und spektakulärste Panoramastraße in Kärnten. Insgesamt braucht es 48 Kilometer und 36 zum Teil sehr scharfe Kurven bis auf die Höhe von 2.504 Meter. Die Maltahochalmstraße ist zwar nur 14,5 Kilometer lang, am Ziel staunt man dafür über die höchste Staumauer Österreichs und spaziert an der Kölnbreinsperre über den Skywalk, auf dem man auf der gläsernen Plattform 200 Meter in die Tiefe schauen kann. Über die sanfte Hochgebirgskette der Ostalpen geht es über 35 Kilometer auf der Nockalmstraße, die ein prima Ziel für Familien ist: Entlang der Straße gibt es acht Themenspielplätze. Genauso sehens- und fahrenswert sind die Goldeckpanoramastraße mit einem wunderschönen Blick auf die Julischen- und die Karnischen Alpen und die Villacher Alpenstraße, die bis zum Dobratsch führt.

Tipp: Vor dem Roadtrip unbedingt klären, ob die Panoramastraßen geöffnet sind. Auf den jeweiligen Websites findet man die aktuellen Informationen:
Großglockner Hochalpenstraße
Maltahochalmstraße
Nockalmstraße
Goldeckpanoramastraße
Villacher Alpenstraße

Sommerurlaub in Kärnten: 10 Highlights, die man im Sommer in Kärnten erleben muss
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#7 Sommerurlaub in Kärnten: Kulinarik 

Das, was Boden, Wälder, Flüsse und Seen hergeben, landet in Kärnten auf dem Tisch. Die Genussregion ist groß und besticht mit einem g’schmackigen Mix aus traditionellen, alpenländisch-deftigen Gerichten und dem mediterranen Geschmack des Südens. Das ist der Lage geschuldet, weil das „dolce vita“ der Nachbarländer oft zu schmecken ist. Da die Grenzlinie zu Slowenien 170 Kilometer und zu Italien 109 Kilometer beträgt, werden in Kärnten österreichische, italienische und slowenische Gerichte gekocht. Eine Besonderheit ist auch die große Slow-Food-Szene, wo Kärnten österreichweit schon immer die Nase vorne hat. Seit 2016 ist das Kärntner Gailtal und Lesachtal die weltweit erste Slow-Food-Travel-Region. Die Idee dahinter ist es, sich auf alte Traditionen zu besinnen, mit regionalen und saisonalen Produkten zu arbeiten und bei Urlaubern die Sehnsucht nach dem Ursprünglichen zu stillen – was dank der vielen regionalen, handwerklich hergestellten Lebensmitteln im Gailtal und Lesachtal mehrfach gelingt. Die Idee wurde seither weiterentwickelt und mündet aktuell in den Slow-Food-Villages. Das sind Dörfer, die sich gemeinsam um eine verantwortungsvolle Ernährungs- und Esskultur im gesamten Dorf kümmern und regionalen Genuss sichtbar und erlebbar im Sommerurlaub in Kärnten machen. Brandneu erschienen ist der Slow-Food-Guide 2020.

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#8 Urlaub in Kärnten: Familienregion 

Ob klein oder groß: Familien sind in Kärnten herzlich willkommen und finden jede Menge Action. Das fängt schon bei den Unterkünften an. Vom Urlaub auf dem Bauernhof über Camping in Schlaf-Fässern in Hermagor, Blockhäusern auf der Turrach, Baumhäusern in Althofen oder Erdhäusern am Weissensee. Dazu kommen Abenteuer wie Rafting oder Kajak fahren, viele Wald- und Hochseilparks und tierische Erlebnisse wie Lama-Trekking und Ausflüge in Kärntens Tierparks und Zoos. Tipp: Mit der Kärnten Card sparen Familien im Urlaub in Kärnten. Über 100 Ausflugsziele können damit beliebig oft und vor allem kostenlos besucht werden, außerdem gibt es bei über 60 Bonuspartnern tolle Ermäßigungen. 

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#9 Urlaub in Kärnten: Magische Momente 

Abstand halten ist zu Zeiten von Corona in unseren Alltag übergegangen und spielt auch im Sommerurlaub eine große Rolle. In Kärnten stand aber schon lange vor der COVID-19-Pandemie Tourismus im kleinen Kreis im Vordergrund. Unter dem klangvollen Namen „Magische Momente“ finden quer durch das Land Ausflüge in Kleingruppen statt, die von Experten begleitet werden und in intimer Atmosphäre zu den schönsten Orten des Landes führen. Das Besondere sind die Ziele der magischen Momente, und die authentischen Menschen, die sie führen. Wie wär’s mit einer Wanderung im Nationalpark Hohe Tauern, auf der man Murmeltiere oder Rotwild erspähen kann? Mit einem Tag in der „Wildnis“ Bad Kleinkirchheims, einer Kanufahrt im Bergwerk in Südkärnten, einem KulTourpicknick im geschichtsträchtigen Nötsch, einem Nachmittag auf einer Almwiese in den Nockbergen, wo man das kärntnerische Sensenmähen lernt, oder einer Wanderung mit anschließender Kärntner Kulinarikjause?


#10 Urlaub in Kärnten: Superlative 

Kleines Bundesland, große Abenteuer: Kärnten mag im Vergleich zu den anderen Bundesländern Österreichs klein sein, ist aber garantiert oho, denn es finden sich einige Superlative, die man im Sommerurlaub in Kärnten bewundern kann. Das Offensichtlichste ist der Großglockner im Nationalpark Hohe Tauern, mit 3.798 Meter Höhe Österreichs höchster Berg. Über dem Wörthersee thront indes der Pyramidenkogel, mit seinen 100 Metern Höhe der höchste Holzaussichtsturm der Welt. Neben Superlativen von Sportevents wie dem Ironman freuen sich Aktivurlauber über den Rekord entlang der Drau: Der Drauradweg wurde 2015 mit 5 Sternen zertifiziert. Damit ist er einer von nur vier europäischen Radwegen mit der höchstmöglichen Auszeichnung. Familien sollten unbedingt in Richtung Burg Landskron fahren, wo sich der nächste Superlativ findet: Am Fuße der Burg verbirgt sich unter hohen Bäumen auf vier Hektar das größte Affenfreigehege Österreichs: 160 Japanmakaken leben im „Abenteuer Affenberg“. Und in Friesach wird auf einem Berghügel südlich der mittelalterlichen Stadt eine Burg mit dem Handwerkswissen aus längst vergangener Zeit ohne Zuhilfenahme moderner Gerätschaften gebaut. Super(lativ), oder?

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Offenlegung

Dieser Artikel entstand in einer bezahlten Zusammenarbeit mit Kärnten – It’s my Life. Meine Meinung ist aber völlig unvoreingenommen und stets meine eigene.

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