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Food-Guide für Schottland: 14 Spezialitäten, die man bei einer Schottlandreise essen muss

Haggis, Porridge, Black Pudding, Scones: Die schottische Küche mag auf den ersten Blick seltsam anmuten und leidet oft unter dem generellen Vorurteil, dass sie wie die britische Kochkunst einfach gestrickt ist, doch dem ist ganz und gar nicht so: Eine Reise durch Schottland ist ein kulinarisches Abenteuer, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hat.

1. Fish ’n Chips in Schottland essen

Das Nationalgericht der Briten steht auch in Schottland auf jeder Speisekarte: Fish ’n Chips sind ein Klassiker! Der Fisch, der in einem Backteig frittiert wird, ist meist Kabeljau, es werden aber auch andere weißfleischige Fische wie Schellfisch, Seelachs oder Scholle paniert. Die Chips sind niemals dünne (Fertig-)Pommes, sondern grob geschnittene Kartoffelstäbchen, die auch frittiert werden. Früher galt Fish ’n Chips als Streetfood-Gericht, heute interpretieren auch viele noblere Restaurants den Klassiker neu. Doch egal ob fancy angerichtet oder ganz normal auf einem Teller, etwas darf als Beilage nie fehlen, wenn man das Original-Gericht essen will: mushy peas, Erbsenpürre, oder manchmal auch die puren, unzerstoßenen Erbsen.

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2. Angus-Rind in Schottland genießen

Schottland ist ein Paradies für Fleischesser, vor allem das berühmte Angus-Rind ist hier sprichwörtlich in aller Munde. Das Fleisch stammt vom Aberdeenrind, das erstmals um 1870 im Osten Schottlands gezüchtet wurde. Diese Rasse steht für ein besonders feinfaseriges, schön marmoriertes Fleisch. Wer gerne Steak ist oder auch mal einen Burger mit richtig hochwertigem Fleisch, sollte sich in den schottischen Restaurants einfach nach dem Begriff „Angus“ umschauen.

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3. Schottischen Lachs essen

Lachs in Schottland schmeckt völlig anders als jener, den man in Binnenländern wie Österreich importiert serviert bekommt. Alleine die Farbe des schottischen Lachses unterscheidet sich völlig, denn diese ist viel satter und orange-farbener. Das liegt daran, dass in Schottland nicht jeder Lachs aus Zuchtfarmen stammt und an der Küste oft noch heute so gefischt wird wie vor 200 Jahren. In vielen Restaurants bekommt man daher Lachs der höchsten Qualität serviert; selbst in Supermärkten ist die Auswahl riesig.

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4. Das schottische Nationalgericht Haggis kosten

Über das schottische Nationalgericht scheiden sich die Geister: Die einen lieben es, die anderen hassen es. Auf den ersten Blick klingt das Nationalgericht Haggis auch nicht sonderlich appetitlich: Gehackte Schafsinnereien werden mit Rindernierenfett, Zwiebeln, Haferflocken und Kräutern zusammen gemischt und gekocht. Mittlerweile wird das Gericht aber auch modern interpretiert: Es gibt heute bereits vegetarischen Haggis oder Gerichte, in denen Haggis kreativ verarbeitet wird.

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5. Britische Burger im Pub essen

Wer durch Schottland reist, wird sich vermutlich täglich in einem Pub wiederfinden. Was hier auf den Tisch kommt, ist keine ausgefeilte Küche, sondern klassisches Pubfood – wie zum Beispiel Burger. Die stehen in jedem Pub in Großbritannien auf der Speisekarte und werden in Schottland oft mit hochwertigem Fleisch und selbst gebackenen Buns serviert. Dazu gibt es immer dicke Chips und verschiedene Saucen.

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6. Mit Millionaire Shortbread in Schottland sündigen

Shortbread ist klasse, Millionaire Shortbread ist extraklasse: Die optimierte Variante des schottischen Klassikers kommt mit Karamell und Schokolade daher. Über einer dicken Schicht Shortbread findet man eine dünne Schicht Karamell und darüber eine Schicht Milchschokolade. Das macht das ganze zwar ziemlich süß, aber unfassbar lecker. Unbedingt im Café oder beim Bäcker kaufen! Im Supermarkt bekommt man zwar auch gute Varianten, aber die frische Variante ist einfach unschlagbar lecker!

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7. Ein deftiges, schottisches Frühstück genießen

Ein schottisches Frühstück ist zumeist deftig und besteht neben Rührei, Würstchen und Speck aus gebratenen Pilzen, gegrillten Tomaten und gebackenen Bohnen. Wer sich traut, kostet dazu die schottische Blutwurst Black Pudding und das Nationalgericht Haggis. Wer das schafft, kann sich getrost das Mittagessen sparen – ein schottisches Frühstück hält locker den ganzen Tag satt.

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8. Porridge in Schottland essen

Man muss aber nicht jeden Morgen ein deftiges schottisches Frühstück essen, denn es gibt auch gesündere Varianten. Zum einen gibt es eine riesengroße Bandbreite an Cereals, aber natürlich bekommt man auch überall das inoffizielle schottische Nationalgericht: Porridge hat eine lange Tradition in Schottland und wird seit Jahrhunderten gegessen. Heute bekommt man nicht nur den puren Haferbrei, sondern auch viele Varianten mit frischem Obst oder auch anderen Toppings.

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9. Schottischen Whisky trinken

Eine Reise nach Schottland muss auch unbedingt ein Whisky Tasting beinhalten – für viele Schotten ein Grundnahrungsmittel. Wer mit Single Malt nichts anfangen kann, kann auch einfach nur im Pub ein Glas kosten, um es wenigstens probiert zu haben. Ein Single Malt ist übrigens am besten, wenn er mindestens 12 Jahre gereift ist. Wer’s vorsichtig angehen will, kauft einen sanften Glenmorangie oder Glengoyne, wer mutiger ist, probiert einen rauchigen Caol Ila.

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10. Schottische Hausmannskost in Form eines Pies probieren

Ein Land, in dem es so viel regnet, verfügt natürlich über eine große Bandbreite an Hausmannskostgerichten, die einen vor allem an kalten Tagen wärmen. Der Klassiker ist hier ein Pie, der ein Alleskönner ist und auch gut zum Reste-Verkochen genutzt wird. Denn unter einer dicken Teigschicht kann so gut wie alles platziert werden: zum Beispiel Fleisch oder Gemüse, das mit ordentlich Gravy, also Bratensaft, getränkt wird.

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11. Schottische Scones mit Clotted Cream und Marmelade essen

Die wohl bekannteste schottische Süßspeise sind Scones. Das Gebäck wird traditionell mit Clotted Cream (einem dicken Rahm, der an Mascarpone erinnert) und Marmelade serviert. Die besondere Konsistenz des Teiges erreicht man übrigens, in dem kalte Butter in den Teig gegeben wird, der nur wenig verknetet wird. Bei einer Teatime werden die Scones meist noch warm serviert, in der Mitte halbiert und dann mit der Clotted Cream und der Marmelade bestrichen.

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12. Eine britische Teatime zelebrieren

Scones alleine reichen in Großbritannien aber nicht, wenn man eine britische Teatime erleben will. Denn da gibt es zwar immer Tee, der rückt aber rasch in den Hintergrund, wenn das Essen serviert wird. Unter Teatime versteht man nämlich das, was bei uns weitläufig als Jause oder Brotzeit verstanden wird. Richtig traditionell geht es zu, wenn das Essen auf einer Etagere serviert wird. Darauf befinden sich dann Spüßspeisen wie Scones, aber vor allem auch kleine Sandwiches mit Wurst und Käse. Am wichtigsten ist aber immer ein Gurkensandwich.Food-Guide für Schottland: 13 Spezialitäten, die man bei einer Schottlandreise essen muss

13. Fudge kennen- und lieben lernen

Zucker, Butter, Milch, Sahne: Fertig ist die Grundmasse des berühmten Fudge, den man überall in Schottland kaufen kann. Zugegeben, die Süßigkeit wird nicht eindeutig den Briten zugewiesen, auch in Russland gibt es Fudge, doch die Herkunft spielt keine Rolle, solange der Geschmack stimmt. Am besten schmecken die Teile übrigens, wenn man sie frisch am Markt kauft und direk von den Riesenstücken runterschneiden lässt. So kann man auch viele verschiedene Sorten ausprobieren.Food-Guide für Schottland: 13 Spezialitäten, die man bei einer Schottlandreise essen muss

14. Süßkram wie Choux pastry kosten

Die britischen Supermärkte haben gut gefüllte Frischetheken, in denen man die besten frischen Süßwaren bekommt. Die Auswahl ist riesig und fällt nicht leicht, eines der kulinarischen Highlights sind Versuchungen wie zum Beispiel Choux pastry. Auf Basis eines luftigen Brandteiges entstehen lecker gefüllte Teilchen, denen man nicht widerstehen kann.

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