Zum Inhalt springen

Kategorie: Reisepoesie

Fajã dos Padres: Die Insel an der Insel auf Madeira

Über der Küste, an der sich im 15. Jahrhundert die Jesuiten ansiedelten, um dort Wein zu keltern, wo die Wellen des Atlantik brechen, erhebt sich im Süden von Madeira fast senkrecht eine Klippe auf 300 Meter. Auf dem schmalen Landstreifen zwischen Felswand und Meer versteckt sich inmitten exotischer Obstgärten eine winzige Feriensiedlung. Wer hierher kommt, macht Urlaub in aller Abgeschiedenheit. Denn die Landzunge Fajã dos Padres erreicht man nur per Boot – oder spektakulär mit der Seilbahn.

Schreib einen Kommentar

Kärnten für alle Sinne (Teil 3): Eine Nacht im Biwak unter Sternen am Millstättersee

〈ᴡᴇʀʙᴜɴɢ〉Manchmal wird die Natur zur besten Gesellschaft. Am Millstättersee in Kärnten trifft man dort, wo sich Berge und See begegnen, vor allem auf sich selbst. Wer eine Nacht im Biwak unter Sternen verbringt, taucht in die Stille des Nachthimmels über den Sternenfenstern ein. Dann schweigt das Innere – aber die Sterne beginnen zu sprechen.

Schreib einen Kommentar

Reisevorsätze 2019: 8 Ideen, um 2019 noch bewusster und besser zu reisen

Reisen wird immer einfacher. Flugpreise sinken, ferne Destinationen rücken in die Nähe. Doch bei aller Liebe zum Weltenbummeln sollte Reisen kein stures Ländersammeln sein, sondern das bewusste Entdecken der Welt. In Länder eintauchen, statt sie nur zu streifen, auf Menschen zugehen, statt an ihnen vorbeizuhasten. Aber vor allem auch so zu reisen, dass man niemandem schadet – weder Land, noch Leuten. Weil das Ziel in der Ferne immer das Zuhause von jemandem ist. Ein Plädoyer für bewussteres und besseres Reisen und die Kunst, die Schönheit der Welt richtig zu sehen.

Schreib einen Kommentar

Negev in Israel: Wo die Dünen wispern und die Wüste spricht

Dort, wo sich Sand und Stein zu einem hügeligen Meer aus sanften Dünen formiert haben, zeigt sich Israel von seiner stillsten Seite. Die Negev-Wüste macht 60 Prozent des Staates Israel aus und bringt Urlauber bei einer Reise durch das Heilige Land zurück zu sich selbst. Nirgendwo anders ist Stille so laut, wenn man – alleine gelassen mit seinen Gedanken in einer Welt aus Sand und Stein – die Dünen wispern und die Wüste sprechen hört.

Schreib einen Kommentar

Kärnten für alle Sinne (Intro): Zurück zu jenem Ort, wo die Reise begann

〈ᴡᴇʀʙᴜɴɢ〉Wer viel reist, sammelt Länder, Weltmeere, Wüsten und Berggipfel, verliert aber manchmal den Bezug zur eigenen Heimat. Je weiter entfernt ein Reiseziel ist, umso besser, exotischer und abenteuerlicher scheint es zu sein. Dabei hat der Ort, wo die eigenen Wurzeln liegen, maßgeblich dazu beigetragen, wer man ist. Und die erste Sehnsucht geweckt, die Welt zu entdecken. Deshalb ist es Zeit. Zeit, wieder dorthin zu reisen, wo alles begann. In meinem Fall: in Kärnten.

Schreib einen Kommentar

100 Jahre, 100 Schläge: Der Klang der Friedensglocke in Rovereto

Wenn die Sonne auf dem Hügel von Miravalle über der Stadt Rovereto im italienischen Trentino untergeht, läutet die Campana dei Caduti exakt hundert Mal. Die Friedensglocke in Rovereto wurde aus den Kanonen der Länder, die am Ersten Weltkrieg teilgenommen haben, verschmolzen – und läutet genau dort, wo vor 100 Jahren die Grenze zwischen Österreich-Ungarn und Italien verlief.

Schreib einen Kommentar